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Geschädigter muss nicht den billigsten Weg wählen

Eine Fürsorgepflicht des Geschädigten, zugunsten des Schädigers den denkbar billigsten Reparaturweg zu wählen, besteht nicht. Der Geschädigte eines Verkehrsunfalls bleibt Herr des Restitutionsgeschehens und darf die Reparaturwerkstatt frei wählen, entschied das AG Chemnitz.

Das Urteil gilt unmittelbar für Haftpflichtschäden, aber mittelbar auch für Kaskoschäden ohne Werkstattbindung. Es ging mal wieder um Verbringungskosten und die These des Versicherers, der Geschädigte müsse eine Werkstatt mit angeschlossener Lackiererei wählen, damit keine Verbringungskosten entstehen ( AG Chemnitz, Urteil vom 13.11.2017, Az. 15 C 88/17, Abruf-Nr. 197761, eingesandt von Rechtsanwältin Susann Hüttinger, Hohenfichte).

Quelle: Erschienen im Fachmagazin für Unfallschadenrecht: „Unfallregulierung effektiv“

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